Beschreibung
Gedichte eines palästinensischen Dichters der Post-90er-Generation, Gewinner des Pulitzer-Preises für Kritik 2025,
Die Stimmen Gazas, verwoben aus Grausamkeit und Widerstandskraft.
Eine Rose, die stolz inmitten von Ruinen aufragt, ist Poesie und Leben zugleich.
Gewinner des Palästina-Buchpreises, des US-Buchpreises und des Walcott-Poesiepreises
Finalist für den National Book Critics Circle Award für Lyrik
Renommierte Persönlichkeiten empfehlen, Medien loben, Leser sind begeistert
Beschreibung
“Sei nicht überrascht, wenn du siehst
Eine Rose in den Ruinen eines Hauses
Aufrecht, stolz
So leben wir.”
Dieser Gedichtband entspringt unmittelbar den Erfahrungen des Dichters, der im Gazastreifen aufwuchs und dort unter den Bedingungen lang anhaltender Blockaden und häufiger Angriffe lebte. Als ehemaliges Kind, nun Vater und Überlebender mehrfacher Militärangriffe hat er den brutalen Kreislauf von Zerstörung und Vernichtung miterlebt. Doch über Granaten und Drohnen hinaus gibt es hier auch den Duft von Tee, blühende Rosen und den Anblick des Meeres bei Sonnenuntergang. Kinder werden geboren, Familien leben Traditionen fort, Studenten gehen an Universitäten, und Bibliotheken erheben sich aus Trümmern … Die Palästinenser leben weiter, erschaffen Schönheit und suchen nach neuen Wegen des Überlebens.
Der Dichter skizziert im „Palästina-Wörterbuch“ zu Beginn des Buches das tägliche Leben Palästinas und zeigt das kollektive Gedächtnis des palästinensischen Volkes. Im „Interview mit dem Autor“ spricht der Dichter über seine eigenen Erfahrungen in Gaza, seine familiären Wurzeln und seinen Weg zur Poesie. Die junge Dichterin und Übersetzerin Li Wan, die ungefähr im gleichen Alter wie der Autor ist, hat eine Nachbemerkung für dieses Buch verfasst, die dessen Bedeutung umfassender vorstellt und erläutert.
