Beschreibung
Einer der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.
Von Zweig und Günter Grass verehrter Meister, von Lin Yutang und Ba Jin nachdrücklich empfohlen, ein Klassiker und Meister, der Bob Dylan und Wang Shuo beeinflusste.
Remarques über die Geschichten der Ostfront, ein Klassiker des Jahrhunderts, von einem Meister übersetzt, wieder veröffentlicht nach 60 Jahren im Druck.
1945, niemand wusste damals, wie lange dieser Krieg noch dauern würde. Von der Front bis zum Hinterland überall Bomben, Krater und Tod. War diese zum Scheitern verurteilte Liebe eine Erlösung oder ein Abgrund? Zu leben, zu lieben, das war für uns schon ein unglaubliches Wunder.
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Ernst Gräber war ein deutscher Soldat, dessen Einheit von Frankreich nach Nordafrika unbesiegt war, aber 1944 an der sowjetischen Front traf sie auf Kälte und Niederlage. Gräber, der Jahre an der sowjetischen Front verbracht hatte, erhielt endlich glücklicherweise drei Wochen Urlaub. Voller Freude reiste er ins Hinterland, aber was er sah, waren, genau wie an der Front, zerstörte Gebäude und dieselben Leichenberge. Sein Elternhaus war bereits zerstört und seine Eltern galten als vermisst. Während er sich umhörte, erlebte er aus erster Hand die Katastrophe, die der Krieg über Unschuldige brachte. Der grausame Tod wurde zum Alltag. Schlimmer als die Bombenangriffe war die Heuchelei unter der Schreckensherrschaft der Nazis, wo jeder jeden anzeigte und niemand es wagte, offen über etwas zu sprechen. Inmitten dieses Prozesses traf er seine alte Freundin aus Kindertagen, Elisabeth, neu. Ihr Vater war aus politischen Gründen in einem Konzentrationslager inhaftiert, und ihr eigenes Leben wurde von der Nazi-Partei-Anhängerin Frau Liesel überwacht. Die beiden einsamen jungen Menschen wurden zum Trost füreinander, verliebten sich und heirateten schnell. Abgesehen von den ständigen Störungen durch Luftangriffe führten sie ein glückliches Leben. Bald kehrte Gräber, getragen von Sorge und Trost, an die Front zurück. Die Kämpfe waren immer noch hoffnungslos, die deutschen Truppen zogen sich weiter zurück. Erleuchtet von der Liebe, hasste Gräber die grausame Herrschaft der Nazis und ihre trügerische Propaganda noch mehr. Er war dieser scheinbar endlosen Kriegsführung überdrüssig, überdrüssig, wie ein Tier zu leben, gefühllos zu töten und gefühllos auf Hass zu reagieren. Schließlich nutzte er eine zufällige Gelegenheit, nahm all seinen Mut zusammen und erschoss den SS-Offizier Steinbrenner, der fest an den deutschen Sieg glaubte, ließ den sowjetischen Kriegsgefangenen frei und starb selbst leise unter den Kugeln sowjetischer Partisanen.
