Beschreibung
Die Sicherung der Königsfamilie galt als “Fief”, die Demonstration der königlichen Macht als “Schirm”, und in der Ming-Dynastie wurde den Lehnsprinzen die schwere Aufgabe übertragen, das Reich als Fief und Schirm zu schützen. Später nannten die Nachwelt sie jedoch nutzlose aristokratische Parasiten. Doch gerade diese “nutzlosen Menschen” hinterließen der Welt unzählige Schätze.
Der Chongshan-Tempel des Prinzen Jin, der Xuanmiao-Tempel des Prinzen Su;
Zhou Wangs "Dong Shu Tang Tie", Lu Wangs "Hui Fa Da Cheng";
Die antiken Bronzeschalen von Prinz Lu, die Edelsteingoldkrallen von Prinzessin Liang...
Es gibt auch den alten Essig von Ninghua Wang, überall ist die Beteiligung oder die Unterstützung der Clan-Könige zu sehen.
Durch seine Feldforschungsarbeit zur materiellen Kultur der Prinzen zeigt Kerig die Bedeutung der Kunst für die Sicherung des kaiserlichen Reiches und versucht, auf der Grundlage der Reflexion über stereotype Vorurteile in der historischen Forschung eine umfassendere und vielfältigere Darstellung der Ming-Geschichte zu konstruieren.
